Lethe

by Caleya

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1.
Lawra 04:25
Die Stadt liegt nackt vor dir ihre Straßen entstellt, Räume verronnen all die Ecken verzerrt deine verblendeten Augen suchen einen Weg doch vor Mehrheitsspuren nicht erkennbar folgst Stimmen und Fragezeichen weiter weiter stolpern weiter vergehen dein Duktus entblößt ihre Fassade, dein Spiegel Stein auf Staub wir bauen Mauern wir reißen sie ein schluckst die See verschlingst Berg um Berg entmachtest das Firmament bis sich die Gezeiten vor sich selbst fürchten regnest stetig herab auf dass Gemäuer sich verbeugen und die Stadt nicht mehr ist als ein fernes Licht in deinen Armen
2.
Golem 04:17
Schärfst die Konturen bis deine Schatten sich ihren faden Wunden beugen Schärfst dein Wirken, dein Wesen auf dass du mehr bist als nur Farben und Skalierung bis du reißt bis du verblasst Der Zeitgeist entthront sich selbst So lebst du in verschmähten Rahmen Tag ein Tag aus wieder und wieder Schärfst dein Wirken, dein Wesen nur Farben nur Schattierung bist du reißt bis du vergisst Ist es das was du wolltest wenn du sagtest niemals mehr Hoffnung?
3.
Trostland 03:53
Zerrissenheit ertragen Splitter und Scherben vereint ein Werk aus Rost geschaffen um zu bleiben an dem Ort wo die Zuversicht dein Sein erhellt die Sterne deine Augen formen du suchst beständig, suchst gar tapfer den Irrweg den ihr bestritten habt mit sanften Schritten in die Nacht in die Stille, in das umschlugen liegende Gewässer was bleibt sind einzig Spuren sie führen fort von hier zu dem Haus deiner Erinnerungen jedes Bild, jede Mauer ein anderer umgedrehter Stein schwer wiegend in deiner Brust ein letzter Blick durch das geschlossene Fenster lässt dich erblicken wie Schatten deine Scherben in ihre Arme schließen und du die Türe zum letzen Male schließt
4.
Heym 03:59
Im Schoße deines Sturms vergeht ein kleines Licht es blendet zart und schaudert im Angesicht deines Zerfalls nur noch einen Schritt nach vorn in die Dämmerung in das was du einst warst Staub, Sand, Asche in deinem Mund erstickend an dem Bild das dich entzweit du trinkst, verschmähst die Tage o' Zeit, du welker Stern du trinkst, verlebst die Tage o' Zeit die Nacht ist längst zerbrochen deine Schatten du führst sie ins Licht doch dein Menschsein dämmert rasch nur noch ein fernes Bild in der Naht ein Spalt, ein Riss, dein Blick geschlossen wie das Verblassen deiner Entsinnung deine Träume, die an stillen Türen kratzen deine Schatten du führst sie ins Licht du führst sie ins Nichts
5.
Freilicht 03:55
Das was bleibt nicht viel mehr als Worte im Sande vereint klafft dröhnend, taub "allein, allein" nur die Flut schweigt still schwindet in die Ferne Gischt und Schaum umspielen deinen Halt "allein, allein" Die Nacht bricht fahl empor verhüllt dein Licht denn du bist es dir nicht wert dein Blick rigid, starr, gar finster denn du bist es dir nicht wert und alles bleibt genauso wie es war so drehst du deine Kreise unauffindbar durch die Nacht auf dass alles bleibt als wäre dies für immer badest dich in jeder ihrer reißenden Wogen windest dich in gläsernen Armen dein lieblicher Totentanz doch all das was du liebst vergeht, vergilbt du singst und singst doch nur die Nacht schreit dich an
6.
Trophäe 03:39
Ergriffenheit doch nur ein Wort bodenlos dämmerst du nach vorne deine Finger umklammern verstörend jeden Atemzug wie ein Eismantel auf deiner fahlen Haut er drückt und zehrt zerreißt und zerfällt zu deinen Füßen scherbenlos Die Spur unlesbar doch du folgst Sekunden flimmern vor deinen Augen alsbald kehrt ein die klagende Stille so lausche ihr denn du bist das Licht das blendet das dich anhebt und berauscht dich mit sich reißt weit fort und du kommst wieder aber nie mehr zurück denn du bist das Licht das blendet

credits

released September 6, 2019

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all rights reserved

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about

Caleya Hamburg, Germany

CALEYA erschaffen auf ihren bisherigen vier Alben eine vertonte Gefühlswelt. Setzen sie in ein Zwielicht aus drückender Brachialität und leiser Zerbrechlichkeit. Eingerahmt in lyrische Empfindungen ergibt die bisherige Diskographie und die leidenschaftliche
Livepräsenz von CALEYA ein forderndes Gesamtwerk, welches nach Gehör verlangt.
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