Akrasia

from Trymmermensch by Caleya

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lyrics

Nun nimm schon diese Worte
ich breite sie dir aus
zähl die Flüsse in diesen kargen Augen
Und entgegne mir nicht
Denn ich steh hier am Abgrund
und sehe zu
wie dieses Glas zerspringt
Und alles was du noch siehst
ist die Leere in den Augen
und ich lege Fesseln an meine tauben Hände
Zweifle nicht, nein
zweifle nicht
Denn du bist hier allein
Die Wahrheit hat schon lange diese spröden Lippen verlassen
Und die Worte fallen leicht
Die Bilder sind längst vergessen
Der Sinn schreibt Scheitern
In die kalte Asche
Was bleibt ist nur ein Raum
Leerer Spiegel und
Trümmer
Spürst du die Hoffnung stirbt in unseren Armen
ein kleiner Tod
ist all das was uns bleibt
Diese Augen
Grau in Grau
Das Sehen ist zum Scheitern verdammt
darum sehen wir nicht
wie es zerbricht
Drum nimm schon diese Worte
ich breite sie dir aus
so das alles bleibt
wie es war
nur die Worte
sind leere Schallhülsen
Denn in den Silben
liegen die Scherben gebannt
Und die Gewissheit
Wie schnell Vergänglichkeit
Eine Welt in tiefe Schluchten reißen kann
All das was bleibt
sind Ruinen aus Gedanken
Im Staube der Zeit
Erwächst ein neues Herz
All das was bleibt
sind Trümmer

credits

from Trymmermensch, released April 8, 2011

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about

Caleya Hamburg, Germany

CALEYA erschaffen auf ihren bisherigen vier Alben eine vertonte Gefühlswelt. Setzen sie in ein Zwielicht aus drückender Brachialität und leiser Zerbrechlichkeit. Eingerahmt in lyrische Empfindungen ergibt die bisherige Diskographie und die leidenschaftliche
Livepräsenz von CALEYA ein forderndes Gesamtwerk, welches nach Gehör verlangt.
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